Mehr über die Sommersprosse

Hallo an alle, die eine kleine Portion mehr Sommersprossen brauchen. Die erfahren möchten wer und was wir sind, wo wir herkommen und was das Sommersprosse-Leben so mit uns macht.

Wir Sommersprossen

Auf den ersten Blick sind wir ganz normale Menschen. Eine komplett übersät mit Sommersprossen und Wuschelhaaren, eine mit beginnenden, zarten Sprossen, einer gänzlich ohne, etwas Kleines mit Ganzkörperbehaarung und einige Helfer mit roten, blonden, brünetten und ja auch grauen Haaren. Etwas weiter unten stellen wir unser Team im Einzelnen vor. Klick einfach hier.

Auf den zweiten Blick sind wir schreibverrückte, neugierige, unternehmungslustige, etwas schräge Kreativlinge, die am liebsten der halben Welt berichten wollen, was es wieder Tolles zu erleben, erkunden und zu erlernen gibt. So entstand das Sommersprosse-Magazin 2012. Weiter unten kannst du etwas ausführlicher lesen, wann und woher die Idee kam. Klick einfach hier.

Karikatur: Good Morning - I love my job

Auf den dritten Blick sind wir leicht nerdige Gestalten, die verspannt am PC hocken und hunderte von Wörtern und Massen von Absätzen zusammenschreiben, Texte und Bilder im Grafikprogramm hin- und herschieben, alles, um die nächste Ausgabe des Heftes fertig zu bekommen. Schließlich wollen wieder jede Menge Tipps und Ideen aus unserer Region zusammentragen werden, damit ihr davon profitieren könnt. Die letzten Infos kommen IMMER ganz kurz vor Redaktionsschluss, so dass wir Haare raufend umherlaufen. Aber es soll ja alles so aktuell wie möglich sein.

Und dann kommt das große Aufatmen, wenn das aktuelle Heft hinaus in die Welt geht. Wie wir immer zu sagen pflegen:

Kostenlos – einfach unbezahlbar!

Wie alles begann

Ein Sonntagmorgen-gemütlich-zeithaben-Frühstück in der Nähe des Steinhuder Meers im Sommer 2012: Ein elfjähriger rothaariger Junge, ein siebenjähriges energiegeladenes kleines Mädchen und eine Mutter mit Wuschelhaaren und vielen Sommersprossen überlegen. Was kann man denn machen, damit Mama mehr daheim ist und nicht immer zum Arbeiten in die Stadt muss?

„Mach doch einfach eine Zeitung, Mama – du schreibst doch sowieso dauernd was“, sagt der Elfjährige.

Die kleine Maus fügt hinzu: „Au ja, dann bist du immer da und ich helf dir auch, Mama.“

Hm… eine eigene Zeitung? Die Mutter überlegt: Wie oft hat sie sich hier auf dem Land schon geärgert, dass sie von tollen Veranstaltungen immer erst aus der Presse erfuhr, wenn diese schon vorbei waren.

Wake up and be awesome

Ob man die Termine nicht im Vorfeld herausbekommen könnte? Und ob man diese für alle Familien in der Stadt – aber vor allem auch auf dem Land der Region Hannover – veröffentlichen könnte?

Und drumherum fielen ihr viele Themen rund um Familie ein, die beschrieben werden konnten. Die Kinder sehen am Blick der Mutter, dass da die Ideenmaschine schon ordentlich ratterte. Das war sozusagen die Geburtsstunde des Familienmagazins, für das es nur einen einzigen Namen geben konnte: „Sommersprosse“!

Mitte November 2012 ging das Magazin mit einer Auflage von 10.000 Stück in den Druck.

Kleiner Junge im Anzug in einem Chefsessel

Unsere Erfolgsgeschichte

Die nächste Herausforderung war, die vielen Hefte überhaupt zu den Familien zu kriegen. Freunde, Arbeitskollegen und Claudia selbst luden sich so viele Kartons in den Kofferraum, dass sich die Stoßdämpfer bogen.

Jede Bodenwelle die Claudia mit dem alten Fiat Panda überfuhr, ließ das überladene Gefährt aufsetzen.

Knartsch – aua. 

Ein sehr bunt angemaltes kleines Auto

So wurden die Hefte zu Stadtbibliotheken, Kindergärten, Spielzeugläden, zu Kinderärzten, Kulturzentren und vielen weiteren Stellen geschafft.

Wir wollen jetzt aber nicht zu sehr auf die Tränendrüse drücken, schon nach ein paar Jahren war dann endlich ein neues, größeres Auto drin. Ein Eltern-Kinder-Magazin-Hunde-Transportmobil, kurz Sprossemobil.

Eine Geburtstagstorte mit bunten Schokolinsen

Zack, konnten wir schon das fünfjährige Jubiläum feiern. Kaum zu glauben, dass unser Magazin, das komplett kostenlos an Familien verteilt wird, überhaupt bis zu diesem Zeitpunkt „überlebte“. Anscheinend war und ist das Konzept der aktuellen Berichterstattung für Familien in der bewährten Sommersprosse-Qualität doch gerne gesehen.

Auch unsere Anzeigenkunden, die mit ihren Buchungen das Heft finanzieren, sind im Laufe der Jahre noch zahlreicher geworden. Wir haben einige Stammkunden, die von der ersten bis zur aktuellen Ausgabe dabei sind. Chapaeu – und aus tiefstem Herzen ein dickes Dankeschön, denn ohne unsere Kunden gäbe es das Magazin nicht.

Am Anfang hatten wir es auch mit Ungläubigen zu tun, die uns immer wieder zu bedenken gaben, ob denn ein Printmedium heutzutage überhaupt noch tragfähig sei. Schließlich heiße es doch immer „Print ist tot.“ Aber das können wir nicht bestätigen, zumal wir ja crossmedial unterwegs sind und neben den Printausgaben auch das Online-Magazin herausgeben, bloggen, die Social-Media-Kanäle nutzen und diese Kombi ganz wundervoll finden.

Besonders lustig: Unser Finanzamt, unterstellte und „Liebhaberei“ und sagte, wir würden das Heft ohne Gewinnabsicht betreiben.

Tja, wir müssen gestehen: Es ist unsere größte „Liebhaberei“ und ja, der Gewinn ist für uns zweitrangig. Hauptsache wir legen nicht allzu viel dazu.

Damit war klar, die Sommersprosse muss weiterleben.

Denn wir wollen einfach Eltern und Kinder mit aktuellen Informationen versorgen, wir wollen unsere Projekte, bei denen wir Kindern und Jugendlichen die Leidenschaft fürs Schreiben vermitteln, unbedingt weitermachen.

Vereinsgründung

So entstand im Jahr 2017 der Sommersprosse-Verein. Aus einem “Me” wurde plötzlich ein “We”.

Tadaaa!

Am Anfang aber ebenso herausfordernd wie spannend. Denn die sieben Gründungsmitglieder mussten zuerst von der außergewöhnlich guten Arbeit der Sommersprosse überzeugt werden. Was im ersten Augenblick nur ein formeller Akt war, brauchte dann doch ein paar Monate und die ein oder andere Vorstands- und Hauptversammlung.

Und nun der “Schildbürger” schlechthin:

Unsere Gemeinnützigkeit wurde noch nicht anerkannt, denn als Print-Medium hätten wir doch sicherlich Gewinnabsichten, meint das Finanzamt inzwischen 😉

Spannend, nicht wahr? – Wir werden weiter berichten.

Aus Me wird We Grafik

Mit der nächsten Ausgabe beginnt das achte Lebensjahr der Sommersprosse. Das aktuelle Heft ist gerade aus der Druckerei gekommen. Mittlerweile sind es 12.000 Exemplare und viele gehen von der Druckerei direkt in die Verteilung. Aber die Kartons, die wir in die Redaktion bekommen und die regelmäßig herumstehen, riechen so herrlich nach frischer Druckfarbe. Jedes Mal sind wir aufs Neue begeistert, (schwer) erleichtert und freuen uns auf die Verteilung des Heftes in unserem Sprossemobil 2.0.

Und dann gehen wir wieder mit größter Leidenschaft – ehrenamtlich – an die nächste Ausgabe unserer “Liebhaberei”.

Denn wir lieben einfach was wir tun!

Unsere "Liebhaber" (auch Team genannt)

Portrait von Claudia

Claudia Tetz-Froböse

Herausgeberin

Ober-Sommersprosse, Mutter, Chefredakteurin, Viel- und Gernschreiberin, Ideenschleuder. Niemand hat so viele Sommersprossen wie sie 😉

Portrait von Lutz

Lutz Günther

Redakteur

Schlauberger-Sprosse, Webdesigner, Texterfinder, Strukturgeber, Gute-Laune-Bär. Hat es völlig ohne Sommersprossen ins Team geschafft. Erstaunlich!

Redaktionshund Happy

Happy

Redaktionshund

Ihre Sommersprossen hat sie gekonnt unter einer Schicht aus Haaren versteckt.